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| Abb. K 6.1: Der schweigsame blaue Typ |
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Mittwoch, 27. März 2013
Kinderbuch (6): Er kam mit dem Buch...
Es gibt Kinderbücher, die wurden vermutlich für Erwachsene geschrieben. Jedenfalls sind in unserer Familie Papa und Mama die größten Fans von "Er kam mit der Couch" von David Slonim. Nicht nur, dass uns der blaue Typ besonders gut gefällt, sondern die ganze Geschichte ist recht liebevoll erzählt und gemalt und hat zwei herrliche Wendungen. In weit das kindgerecht und pädogisch wertvoll ist, weiß ich nicht, aber bei uns Eltern kam der Spaß beim Vorlesen mit diesem Buch.
Kleine Anekdote am Rande: Wir hatten das Buch schon vor einigen Jahren immer wieder in die Hand genommen, aber es irgendwie verpasst, als der Größere im richtigen Lesealter gewesen war. Als Nummer 2 kam haben wir das Buch dann besorgt, damit wir es nicht noch mal verpassen.
Samstag, 16. März 2013
Alltag woanders (32): Odaiba, die freundliche Familieninsel
Jedes Mal, wenn ich in Tokyo bin, steht Odaiba immer ganz oben auf meiner Wunschliste innerstädtischer Ausflugsziele. Die Insel in der Tokyoter Hafenbucht ist so eine Art urbaner Abenteuerpark für die ganze Familie. Es beginnt schon damit, dass die künstliche Insel dem Meer abgerungen wurde, weil die Megapolis neue Flächen brauchte, auf denen sie weiter wuchern konnte. Es geht damit weiter, dass man Odaiba am besten mit einer fahrerlosen Magnetbahnlinie erreichen kann, die "Wackelmöwe" (Yurikamome) heißt und über die doppelstöckige "Regenbogenbrücke" fährt. Schon hier eine Mischung aus Märchenwald und Hightech. Und wenn man auf der anderen Seite ankommt, landet man zwar nicht in einem Topf voll Gold, sondern bei der Freiheitsstatue.
Auf Odaiba gibt es Hotels, Badestrände, Shopping-Malls, Museen, die Zentrale von Fuji-TV, Showrooms der Top-Unternehmen und jedes Jahr was Neues. Bei uns ist es schon ein bisschen Tradition dort bei Toyota vorbeizuschauen. Der Schowroom nennt sich "Mega-Web", hat aber mit Internet nichts am Hut - ganz im Gegenteil: Die englischen Inhalte auf der Website sind eher überschaubar.
Der Höhepunkt für uns und die Jungs ist immer die Ausstellungsfläche mit den aktuellsten Toyota und Lexus Modellen. Das Tolle daran: Man darf überall reinklettern, überall rumfummeln, alle Hebel in Bewegung setzen. Das macht Groß und Klein Spaß - vor allem auch bei den Sondermodellen und denen, die man nur sehr spät oder gar nie in Europa zu Gesicht bekommt.
Es gibt auch noch ein Kino, aber da waren wir noch nicht drin, weil Kind bzw. Kinder noch zu klein dafür waren. Die Formel-1-Fläche wurde wieder abgebaut, seit Toyota sich aus dem Rennzirkus zurückgezogen hat. Vor ein paar Jahren konnte man sich mit einem selbstfahrenden Wagen - ein echtes Automobil, man musste nicht mal lenken - durch die Halle fahren lassen. Jetzt man man alle möglichen aktuellen Modelle auf dem Hof probefahren.
Es gibt auch einiges Innovatives, obwohl die Rezession auch im Showroom der Hauptstad den Glanz der vergangenen Jahre etwas abstumpfen ließ. Es dreht sich alles um Hybrid- und Elektromobilität. Dazu gibt es auch eine ganz nette interaktive Ausstellung, die das erklärt. Das neuestes Gadget: Der i-REAL, eine Art hippiger Rollstuhl als urbane Mobilitätslösung - de facto so etwas wie ein fahrendes iPhone, in das man sich setzen kann. Die historischen Modelle neben an gehören auch dazu. Aber da waren wir noch nicht und man muss ich ja immer noch ein paar Sachen für die künftigen Besuche aufheben.
Unser zweites Besuchs-Highlight dieses Mal war das Sony ExploraScience, eine Art technischer Spielplatz zu den Themen Licht und Ton. Es ist alles etwas grobschlächtiger und Nineties-mäßiger als erwartet, aber vielleicht muss man interaktive Elektrospielzeuge robuster bauen. Im Wesentlichen geht es darum, Licht und Ton auf andere Art zu erfahren: Beim Mischen von Instrumentalklängen, beim Visulisieren von Tönen, Verzerren der Stimme oder Steuerung von Projektionen. Das alles macht Spaß, obwohl die Räume abgedunkelt und fensterlos sind. Und alles geht - wie alles in Japan - recht gesittet von Statten, obwohl hier ständig ganze Kinderhorden durchtoben.
Mal gucken, was wir beim nächsten Tokyo-Besuch auf Odaiba ansehen. Sicher wäre wieder mal ein Besuch im Museum of Emerging Science and Innovation angezeigt, wo Aibo und Qrio für einen tanzten und auf großen Fläche phykalische Experimente gemacht werden konnten - oder wir gehen einfach an den Strand und schauen den großen Schiffen zu.
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| AWO Abb. 32.1: Die zweistöckige Rainbow-Brigde nach Odaiba |
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| AWO Abb. 32.2: Toyota Showcase "Megaweb" |
Es gibt auch noch ein Kino, aber da waren wir noch nicht drin, weil Kind bzw. Kinder noch zu klein dafür waren. Die Formel-1-Fläche wurde wieder abgebaut, seit Toyota sich aus dem Rennzirkus zurückgezogen hat. Vor ein paar Jahren konnte man sich mit einem selbstfahrenden Wagen - ein echtes Automobil, man musste nicht mal lenken - durch die Halle fahren lassen. Jetzt man man alle möglichen aktuellen Modelle auf dem Hof probefahren.
Es gibt auch einiges Innovatives, obwohl die Rezession auch im Showroom der Hauptstad den Glanz der vergangenen Jahre etwas abstumpfen ließ. Es dreht sich alles um Hybrid- und Elektromobilität. Dazu gibt es auch eine ganz nette interaktive Ausstellung, die das erklärt. Das neuestes Gadget: Der i-REAL, eine Art hippiger Rollstuhl als urbane Mobilitätslösung - de facto so etwas wie ein fahrendes iPhone, in das man sich setzen kann. Die historischen Modelle neben an gehören auch dazu. Aber da waren wir noch nicht und man muss ich ja immer noch ein paar Sachen für die künftigen Besuche aufheben.
| AWO Abb. 32.3: So eine Art fahrbares iPhone zum Reinsetzen |
Mal gucken, was wir beim nächsten Tokyo-Besuch auf Odaiba ansehen. Sicher wäre wieder mal ein Besuch im Museum of Emerging Science and Innovation angezeigt, wo Aibo und Qrio für einen tanzten und auf großen Fläche phykalische Experimente gemacht werden konnten - oder wir gehen einfach an den Strand und schauen den großen Schiffen zu.
Freitag, 31. August 2012
Alltag (65): Stokke Babyschale
Der Tripptapp von Stokke begleitet einen Menschen durch die ganze Kindheit und Jugend und wird gerne später als normaler Stuhl weiterbenutzt. Er ist einfach unverwüstlich und allein daher das Invest wert.
Es ist auch so ein bisschen wir der aktuelle Werbespruch für das iPhone: "Wenn Du kein iPhone hast, dann hast Du kein iPhone." Beim Stokke Tripptrapp ist das ähnlich - alle anderen Kinderstühle sind nur Imitate. Normaler Weise kauft man den Stuhl, wenn die Kinder anfangen zu sitzen bzw. lässt man ihn sich zu diesem Zeitpuntk am Besten von stolzen Großeltern schenken. Dann auch häufig mit der "Sitzverkleinerung": einer Plastiklehne für den Rücken und einem zusätzlichen Sitzpolster.
Wir empfehlen auch den "Sicherheitsgurt" von Anfang mitzukaufen und zu -benutzen. Wir haben von vielen Eltern gehört, dass die Kinder das nicht mögen, wenn man sie anschnallt. Aber das ist genauso wie beim Autositz: Wenn man konsequent von Anfang an und ohne Ausnahme die Gurte anlegt, werden sie nicht hinterfragt und es gibt auch keinen Protest.
Bei Nummer Zwei haben wir uns den Stuhl gleich zur Geburt schenken lassen. Nicht weil Sohnemänchen gleich sitzen konnte, sondern weil man ja zum einen noch alle anderen großen Teile von Nummer Eins hat und weil Stokke zum anderen mit der Babyschale "Newborn Set" ein Ergänzungsprodukt auf den Markt gebracht hat, dass die frühere Anschaffung des Stuhls rechtfertigt. Marketingtechnisch perfekt!
Die Babyschale ist aber auch so ein praktisches Produkt: Sie lässt das jüngste Familienmitglied auf Augenhöhe am Essen teilhaben. Es muss nicht in einer Wippe bei den Füßen der anderen herumzuschaukeln oder sich im Laufstall langweilen, sondern ist einfach da, wo die anderen sind.
Die Montage der Plastikwanne ist denbar einfach, das Bespannen mit dem Stoff ein bisschen fummelig. Der Stoff ist zwar waschbar, aber leider nur bei 40 Grad, was bei so manchen Geschäftsgebahren von Babies auch gerne hätten 20 Grad mehr sein können. Der Mobilehalter ist eine gute Idee, aber beim Reinsetzen des Kindes ist er meist im Weg und das seitliche Befestigen ist kleiner Kraftakt (besonders wenn die Teile neu und noch recht starr sind).
Es hat sich gezeigt, dass die verhältnismäßig teure zusätzliche Investition sich gelohnt, denn auch gebraucht erzielen die Babyschalen gute Preise.
Es ist auch so ein bisschen wir der aktuelle Werbespruch für das iPhone: "Wenn Du kein iPhone hast, dann hast Du kein iPhone." Beim Stokke Tripptrapp ist das ähnlich - alle anderen Kinderstühle sind nur Imitate. Normaler Weise kauft man den Stuhl, wenn die Kinder anfangen zu sitzen bzw. lässt man ihn sich zu diesem Zeitpuntk am Besten von stolzen Großeltern schenken. Dann auch häufig mit der "Sitzverkleinerung": einer Plastiklehne für den Rücken und einem zusätzlichen Sitzpolster.
Wir empfehlen auch den "Sicherheitsgurt" von Anfang mitzukaufen und zu -benutzen. Wir haben von vielen Eltern gehört, dass die Kinder das nicht mögen, wenn man sie anschnallt. Aber das ist genauso wie beim Autositz: Wenn man konsequent von Anfang an und ohne Ausnahme die Gurte anlegt, werden sie nicht hinterfragt und es gibt auch keinen Protest.
Bei Nummer Zwei haben wir uns den Stuhl gleich zur Geburt schenken lassen. Nicht weil Sohnemänchen gleich sitzen konnte, sondern weil man ja zum einen noch alle anderen großen Teile von Nummer Eins hat und weil Stokke zum anderen mit der Babyschale "Newborn Set" ein Ergänzungsprodukt auf den Markt gebracht hat, dass die frühere Anschaffung des Stuhls rechtfertigt. Marketingtechnisch perfekt!
Die Babyschale ist aber auch so ein praktisches Produkt: Sie lässt das jüngste Familienmitglied auf Augenhöhe am Essen teilhaben. Es muss nicht in einer Wippe bei den Füßen der anderen herumzuschaukeln oder sich im Laufstall langweilen, sondern ist einfach da, wo die anderen sind.
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| Stokke "New Born" Set - Ausschnitt von stokke.com |
Es hat sich gezeigt, dass die verhältnismäßig teure zusätzliche Investition sich gelohnt, denn auch gebraucht erzielen die Babyschalen gute Preise.
Montag, 26. Dezember 2011
Papier ist geduldig (9): Essen für anderthalb
Neulich klagten beim Mittagessen in der Kantine zwei Müttern, die ebenfalls Teilzeit arbeiten, über folgendes Problem: An Tagen, an dem man die Kleinkinder zuhause habe, koche man den Kleinen die perfekte Bio-Brei-Nahrung, während man selber nebenbei nur Junk in sich reinstopfe. An den Tagen, wo ich mit dem Kleineren zuhause bin, geht es mir ähnlich.Deswegen kam mir wieder ein tolles Kochbuch in den Sinn, das ich hier eigentlich schon längst vorgestellt haben wollte: Das Große Kochbuch für Babys & Kleinkinder von Dagmar von Cramm, das bei Gräfe und Unzer (GU) erschienen ist - ein tolles Buch, aus dem wir (oder genauer gesagt: meistens meine Frau) schon eine Menge gekocht haben.
Nach einem längeren, gut verständlichen Einführungsteil in das Thema Kinderernährung, folgt die Sektion Obst-, Getreide- und Gemüsebreie. Interessant wird es ab dem 8. Monat: Jetzt kommen die Rezepte für Koch und Kind. Die Zutaten sind für anderthalb Portionenen berechnet: Ein Dittel des Gerichts wird für das Kleinkind pürriert, der verbleibenden Teil bleibt unzerkleinert und wird schmackhaft gewürzt und ist eine vollwertige, leckere Mahlzeit für die Köchin oder den Koch. Dabei sind Rezepte für "Kartoffelgemüse mit Huhn" oder "Lamm-Reis-Topf" (beides S. 63), die uns allen gut geschmeckt haben. Großartig ist auch das "Graupen-Risotto mit Huhn" (S. 66).
Später kommen für das Kleinkind dann so leckere Sachen wie "Kinder-Carbonara" (S. 104) oder "Kinder-Tortilla" (S. 111) und Papa hat sich immer wieder die fast schon legendären "Fische im Tomatensee" (S. 102) gewünscht. Man sieht schon, dass es allen sehr gut geschmeckt hat und wenn ein Vater sich so lange, so lobend mit einem Kochbuch auseinandersetzen kann, dann muss es wirklich gut sein.
Idee:

Umsetzung:

Mehrwert:

Das Buch bei Amazon
Donnerstag, 14. Januar 2010
Kinderbuch (1): Nicht ohne meine Raupe
Wenn man eine neue Kategorie anlegt, sollte man mit einem echtem Kracher starten. Und wenn es um Kinderbücher geht, ist "Die kleine Raupe Nimmersatt" ganz vorne mit dabei. Ich weiss schon gar nicht mehr, wie es dazu kam, dass unser Sohn sich in sie verliebte, aber ohne die "Haupe" (wie er es ausspricht) geht gar nichts mehr und er vor allem nicht ins Bett.
Eric Carle hat viele Kinderbücher geschaffen, aber die 'kleine Raupe' ist ein echter Klassiker geworden. Entstanden ist das Buch vor gut 40 Jahren in Deutschland, denn die Eltern von Eric Carle siedelten in den 1930er Jahren nach Südwestdeutschland über, wo er während des Krieges auch zur Schule ging und im Anschluss an der Stuttgarter Akademie Serviettentechnik studierte.
Da sich unser Sohn immer das ganze Buch (inklusive Cover, Verlag und Copyrights) vorlesen lässt, haben wir ungezählte Male auch die Widmung "Für meine Schester Christa" auf der ersten Innenseite vorgelesen. Neugierig wird man da schon? Wer ist Christa? Wie geht es ihr?
Christa ist 21 Jahre jünger als Eric und er hat ihr die Raupe zu ihrer Geburt gewidmet. Woher man all das weiß? Natürlich aus dem Internet und dort von der gut aufgeräumten Eric-Carle-Website. Dort gibt es auch ein Bild von Christa.
Wir haben das Buch der hungrigen Raupe inzwischen auch als japanische Reise-Version im Taschenformat, als zehnteiliges Puzzel und als Kinderbesteck-Set inklusive Stäbchen - und natürlich weiterhin jeden Abend vor der Nase. Obwohl Sohnemann das ganze Buch mit ein bisschen unterstützenden Impulsen inzwischen auswändig aufsagen kann.
Mittwoch, 1. Oktober 2008
Papier ist geduldig (4): Undogmatische Erziehungs-Bibel
Es muss der Traum eines jeden Journalisten sein, die eigene Artikel-Serie eines Tages versammelt in einem Buch abgedruckt zu sehen. Nach einem kleinen Ausflug in die Blog-Welt, war es bei "Die lieben Kleinen" von Sigrid Tinz in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) war es eigentlich nur eine Frage der Zeit. Auch wir hatten während der Schwangerschaft verschiedene Artikel verschiedentlich herausgerissen und an verschiedenen Stellen gesammelt und sogar auch verschiedentlich wiedergefunden, wenn sie nicht doch irgendwie im Altpapier verschieden waren. Ein Buch ist da schon kompakter und handlicher.Was uns besonders an den Beiträgen gefiel, ist, dass Tinz verschiedene Aspekte und Positionen unkommentiert zu Wort kommen lässt und es somit dem Leser überlässt, wofür er sich entscheiden will. So kann ein Ratgeber ganz ohne erhobenen Zeigefinger auskommen und der zentrale Ratschlag lautet: Du kannst nichts falsch machen, so lange Du Dich informierst und Dir Deine eigene Meinung bildest. Antiautoritär bedeutet eben nicht 'laissez faire'.
Wenn Eltern und Kind sich wohlfühlen, ist schon alles richtig. Diese Erkenntnis beruhigt, wenn man sich fragt, warum die wo anders empfohlene Einschlafhilfe nicht funktioniert und das Kind noch nicht robbt, wenn andere schon krabbeln.
Die Sprache ist schnörkellos pragmatisch und gut verstehen und die 15 Themengebiete ausreichend beleuchtet. Mangelnde systematische Gliederung und ein fehlenden Stichwort-Register liegen in der Natur der Sache: Es keine Nachschlagewerk verlegt, sondern Zeitungsartikel gesammelt. Dennoch erlaube ich mir ein überschwängliches Fazit : Jede Zeit hat ihr "Erziehungs-Bibel" - und die Tipps von Tinz haben das Zeug dazu, die unserer Zeit zu werden. Oder wie es hinten auf dem Buchumschlag heißt: "Der moderne Erziehungsberater für eine neue Elterngeneration" - so kann es auch sagen.
Idee:
Umsetzung:
Mehrwert:
Mittwoch, 23. Juli 2008
Die andere S(e)ite (6): Das Schweizer Taschenmesser für Eltern
So richtig lassen sich Grenzlinien nicht immer ziehen - und so lässt es sich nicht einfach entscheiden, ob Jan Bredemühls Projekt abenteuerfamilie.de eigentlich ein eher ein engagiert betriebenes Papa-Blog oder doch schon eher ein journalistisches Online-Magazin rund um die Familie ist. Lesenwert sind die gut recherchierten Themen allemal.
So ist es auch nicht verwunderlich, dass ich auch schon zweimal auf das Angebot verwiesen habe - warum sich den Kopp anstrengen, den sich andere schon gemacht haben. abenteuerfamilie.de gliedert sich im wesentlichen in zwei Hauptrubriken, die jeweils in eigene Unterkategorien unterteilt sind. Unter "Artikel" finden sich Beiträge zu allen möglichen Lebenslagen im Familienleben und unter "Gadgets" Produkt-Kritiken und Shopping-Tipps. So ist zumindest Information von Kommerz getrennt - das kann man so machen, muss man aber nicht. Zumindest kommt der Nutzer so nicht durcheinander.
Das aktuell im Sommer 2008 ein bisschen Funkstille ist, verwundert nicht: Der Macher macht so einiges und da werden sich sicher die Gewichtungen temporär umverteilen müssen. Dafür hat er seit Dezember 2006 aber auch schon genug geschaffen, dass sich sein originell gewählter Untertitel "Das Schweizer Taschenmesser für Eltern" durchaus bewahrheitet.
Idee:
Umsetzung:

Mehrwert:
Link zum abenteuerfamilie.de
So ist es auch nicht verwunderlich, dass ich auch schon zweimal auf das Angebot verwiesen habe - warum sich den Kopp anstrengen, den sich andere schon gemacht haben. abenteuerfamilie.de gliedert sich im wesentlichen in zwei Hauptrubriken, die jeweils in eigene Unterkategorien unterteilt sind. Unter "Artikel" finden sich Beiträge zu allen möglichen Lebenslagen im Familienleben und unter "Gadgets" Produkt-Kritiken und Shopping-Tipps. So ist zumindest Information von Kommerz getrennt - das kann man so machen, muss man aber nicht. Zumindest kommt der Nutzer so nicht durcheinander.
Das aktuell im Sommer 2008 ein bisschen Funkstille ist, verwundert nicht: Der Macher macht so einiges und da werden sich sicher die Gewichtungen temporär umverteilen müssen. Dafür hat er seit Dezember 2006 aber auch schon genug geschaffen, dass sich sein originell gewählter Untertitel "Das Schweizer Taschenmesser für Eltern" durchaus bewahrheitet.
Idee:

Umsetzung:

Mehrwert:
Link zum abenteuerfamilie.de
Dienstag, 26. Februar 2008
Die andere S(e)ite (3): Kinderwagen mit angeschlossener Website
Für die einen ist es eine Lebenseinstellung (vgl. Hamburger Abendblatt vom 03.12.2006) - für andere sind sie einfach nur praktisch: die Baby-Kutschen von Bugaboo! Dabei ist die wörtliche Übersetzung "Schreckgepenst" insbesondere treffend für Konto und Portemonnaie.
Unser Nachwuchs ist jedenfalls auch in einer solchen Luxus-Karosse unterwegs (wobei ich mich als latenter Geizkragen zuvor bei eBay über die gegeben hohe Wiederkaufspreise informiert hatte) und einen Bugaboo im Einsatz hat, wird schnell verstehen, warum man Fan dieses Systems werden kann. Das kann sogar soweit gehen, dass man wie die FrogFriends die eigene Fan-Community (vgl. Abb. DaS 3.1) als Diskussionsforum mit angeschlossem Spreadhirt-T-Shirtshop betreibt.
Im Gegensatz zu vergleichbaren Foren ist hier immer was los und man bekommt wirklich gute Tipps. So habe ich zum Beispiel bei den "Froschfreunden" gelernt, dass es für den Bugaboo Cameleon auch "Schneeräder" gibt. Damit wird das Gefährt auch im Gelände etwas spursicherer, während es sonst eher etwas für die City bliebe. Man sieht: Einmal geschoben schon zum Fan erhoben! Aber andere Kinderwagenfahrer haben es noch nicht zur eigenen Community geschafft – und bis dahin gibt es bei den Frogfriends ja noch die Rubrik "Geisterfahrer" für alle, die mit einem anderen Modell unterwegs sind.
Idee:

Umsetzung:

Mehrwert:
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