Die Datensammlung der "Väterumfrage" von Lisa Priyanka Metzner ist beendet. 171 auskunftsfreudige Väter haben sich gefunden, die der Absolventin Rede und Antwort standen. Wir sind gespannt auf die Auswertung und hoffen, dass wir nach dem ersten Interview mit der Väter-Forscherin auch einen kurzen Vorabblick in die Ergebnisse bekommen können, wenn diese vorliegen. Wir bleiben gespannt und wünschen weiterhin alles Gute für den weiteren Verlauf.
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Montag, 14. März 2011
Montag, 10. Januar 2011
Umfrage (4): Interview mit der Väter-Forscherin
Lisa Priyanka Metzner befragt für ihre Bachelor-Arbeit "Die Väterumfrage" Papas - Papa 2.0 befragt deswegen Lisa Priyanka Metzner.
Papa 2.0: Wieso interessiert man sich als junge Frau für das Thema Väter?
Lisa: Das Interesse bezüglich der Bedürfnisse von Vätern an der Familienbildung hat sich während meines Praktikums im Fachbereich "Familienbildung" beim Evangelischen Bildungswerk entwickelt. Ich habe bemerkt, dass sich sehr wenige Väter für Kurse der Familienbildung angemeldet haben und da habe ich mir die Frage gestellt, welche Themen Väter überhaupt interessiert und wie die Rahmenbedingungen zu verändern sind, so dass mehr Väter an den Angeboten teilnehmen. Und somit kam ich zu der Idee, meine Bachelorarbeit diesem Themenbereich zu widmen.
Papa 2.0: Sehen Sie einen grundsätzlichen Wandel in der Väterrolle oder versuchen Sie das gerade mit Ihrer Umfrage herauszufinden?
Lisa: Grundsätzlich sehe ich keinen zwangsläufigen Wandel in der Vaterrolle, da das Interesse der Väter an ihren Kindern schon immer bestand und sie diese in ihrer Entwicklung beeinflussen wollten. Allerdings haben sich in diesem Zusammenhang die Rahmenbedingungen gewandelt, so dass suggeriert wird, dass es für Väter heutzutage einfacher ist, ihre Rolle eigenständig zu definieren und individuell auszufüllen. Hier gibt es jedoch ein Problem; es gibt zwar die verschiedensten Angebote rund um das Thema "Familie", allerdings sind diese oftmals nur für die Zielgruppe "Mutter" konzipiert. Dies lässt sich durch die klassische Rollenverteilung in der Familie erklären. Des Weiteren herrscht oftmals noch die Vorstellung, dass Männer (Väter) keine "Probleme" haben, die eine Nutzung derartiger Angebote rechtfertigen würde.
Lisa: Das Interesse bezüglich der Bedürfnisse von Vätern an der Familienbildung hat sich während meines Praktikums im Fachbereich "Familienbildung" beim Evangelischen Bildungswerk entwickelt. Ich habe bemerkt, dass sich sehr wenige Väter für Kurse der Familienbildung angemeldet haben und da habe ich mir die Frage gestellt, welche Themen Väter überhaupt interessiert und wie die Rahmenbedingungen zu verändern sind, so dass mehr Väter an den Angeboten teilnehmen. Und somit kam ich zu der Idee, meine Bachelorarbeit diesem Themenbereich zu widmen.
Papa 2.0: Sehen Sie einen grundsätzlichen Wandel in der Väterrolle oder versuchen Sie das gerade mit Ihrer Umfrage herauszufinden?
Lisa: Grundsätzlich sehe ich keinen zwangsläufigen Wandel in der Vaterrolle, da das Interesse der Väter an ihren Kindern schon immer bestand und sie diese in ihrer Entwicklung beeinflussen wollten. Allerdings haben sich in diesem Zusammenhang die Rahmenbedingungen gewandelt, so dass suggeriert wird, dass es für Väter heutzutage einfacher ist, ihre Rolle eigenständig zu definieren und individuell auszufüllen. Hier gibt es jedoch ein Problem; es gibt zwar die verschiedensten Angebote rund um das Thema "Familie", allerdings sind diese oftmals nur für die Zielgruppe "Mutter" konzipiert. Dies lässt sich durch die klassische Rollenverteilung in der Familie erklären. Des Weiteren herrscht oftmals noch die Vorstellung, dass Männer (Väter) keine "Probleme" haben, die eine Nutzung derartiger Angebote rechtfertigen würde.
Durch die Vorstellung der Gleichberechtigung in der Erzieherrolle, wurde die Zielgruppe um den Part "Vater" ergänzt, ohne diese neue Zielgruppe "zu kennen" oder zu wissen, welche Motivationen und Interessen sie mitbringt. Mit meiner Umfrage möchte ich versuchen einen Beitrag zur besseren Zielgruppenorientierung zu leisten, damit die Angebote der Familienbildung erfolgreicher positioniert werden können und somit den Bedürfnissen der Väter entsprechen.
Papa 2.0: Wie ist das bisherige Feedback auf Ihre Umfrage? Bekommen Sie viele
ausgefüllte Datenbögen zurück oder noch andere Rückmeldungen?
Lisa: Das Feedback ist sehr positiv, was mich natürlich sehr freut. Vor Weihnachten wurde die 100er-Marke geknackt und ich hoffe, dass noch viele Väter an der Umfrage teilnehmen sodass das Ergebnis repräsentativer wird.
Papa 2.0: Wo können wir die Ergebnisse nachlesen, wenn Ihre Arbeit fertig gestellt wurde?
Lisa: Eine Veröffentlichung meiner Bachelorarbeit im Gesamten kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht garantieren. Allerdings können alle Väter am Schluss des Fragebogens ihre Emailadresse hinterlassen. Die Ergebnisse der Umfrage werde ich nach deren Auswertung an alle interessierten Väter weiterleiten.
Papa 2.0: Was können wir Papas dazu beitragen, dass Ihre Arbeit ein Erfolg
wird? Und was können Sie uns Papas mit auf den Weg geben?
Lisa: Damit die Umfrage ein Erfolg wird, kann ich nur alle Papas bitten teilzunehmen und die Umfrage noch weiter bekannt zu machen.
Papa 2.0: Wie ist das bisherige Feedback auf Ihre Umfrage? Bekommen Sie viele
ausgefüllte Datenbögen zurück oder noch andere Rückmeldungen?
Lisa: Das Feedback ist sehr positiv, was mich natürlich sehr freut. Vor Weihnachten wurde die 100er-Marke geknackt und ich hoffe, dass noch viele Väter an der Umfrage teilnehmen sodass das Ergebnis repräsentativer wird.
Papa 2.0: Wo können wir die Ergebnisse nachlesen, wenn Ihre Arbeit fertig gestellt wurde?
Lisa: Eine Veröffentlichung meiner Bachelorarbeit im Gesamten kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht garantieren. Allerdings können alle Väter am Schluss des Fragebogens ihre Emailadresse hinterlassen. Die Ergebnisse der Umfrage werde ich nach deren Auswertung an alle interessierten Väter weiterleiten.
Papa 2.0: Was können wir Papas dazu beitragen, dass Ihre Arbeit ein Erfolg
wird? Und was können Sie uns Papas mit auf den Weg geben?
Lisa: Damit die Umfrage ein Erfolg wird, kann ich nur alle Papas bitten teilzunehmen und die Umfrage noch weiter bekannt zu machen.
Papa 2.0: Gibt es sonst noch eine Botschaft an uns Papas?
Lisa: An alle Papas: Gestaltet die Momente mit Euren Kindern so, dass sie zu Euren Schönsten werden - und vielleicht kann die Familienbildung ihren Beitrag dazu leisten.
Lisa: An alle Papas: Gestaltet die Momente mit Euren Kindern so, dass sie zu Euren Schönsten werden - und vielleicht kann die Familienbildung ihren Beitrag dazu leisten.
Papa 2.0: Vielen Dank für das Gespräch. Und wer noch nicht mitgemacht, sollte es jetzt tun.
Donnerstag, 16. Dezember 2010
Umfrage (3): Lisa und die Männer
Lisa braucht Männer. Lisa braucht viele Männer. Und sie sucht diese Männer im Internet. Aber ihre Kandidaten müssen ein besonderes Kriterium erfüllen: Sie müssen Väter sein... Lisa Priyanka Metzner schreibt ihre Abschlussarbeit im Fach "Soziale Arbeit" an der Hochschule Regensburg. Ihr selbst gestelltes Thema: „Väter als Zielgruppe der Familienbildung“.
Als ich bei meinem Arbeitgeber über die Postkarte stolperte, dachte ich erst, dass es sich um eine neue Kampagne des Bundesfamilienministeriums handeln würde - so professionell wirkt der Antritt. Um so überraschter war, als ich gesehen habe, dass dies im Rahmen einer Bachelorarbeit angelegt wurde. Dieses Engagement finde ich beachtlich.
Hinter der URL www.die-vaeterumfrage.de/ findet sich ein Fragebogen. Nun braucht Lisa Priyanka Metzner möglichst viele Väter, die sich an der Befragung beteiligen - denn je mehr Datensätze desto besser das Ergebnis. Natürlich habe ich bei der Umfrage mitgemacht und bin auch sehr gespannt auf die Ergebnissse. Ich finde auch, wenn wir als Väter schon mal Forschungsobjekt sind, dann sollten wir das auch unterstützen.
Ich werde das Projekt jedenfalls verfolgen und erstmal die junge Forscherin befragen, wie sie überhaupt auf dieses Thema kam - auch wenn ich dafür die Rubrik "Dads im Dialog" ein bisschen aufweichen muss. Wir sind gespannt auf ihre Antworten.
Donnerstag, 27. August 2009
Umfrage (2): Kleine Kinder auf grosser Reise
Mit Umfragen war ich hier ja noch nicht so erfolgreich. Was natürlich nicht heißt, dass ich deswegen aufgebe.
Verschiedentlich hört und liest man es immer wieder: "Fernreisen sind ja nun erstmal vorbei, wenn die Kleinen da sind..." Wir waren in Tokio als unser Sohn knapp ein halbes Jahr alt war und fast ein Jahr später in New York und Florida und alles hat sehr gut geklappt! Es war zwar anders als zweit, funktioniert aber bestens, wenn man sich auf den Rhythmus und die Bedürfnisses des Kindes einstellt.
Abenteuer-Urlaub würden wir deswegen auch nicht machen. Wir müssen mit unserem Zwerg werde durch die Steppen Afrikas wandern, noch auf den Himalaya kriechen, aber es gibt auch Fernreiseziele in zivilisierten Ländern, wo Kinder genauso gut und sicher versorgt werden wie bei uns.
Von daher möchte ich diesmal wissen:
Fernreisen mit Kleinkind? Ja oder Nein?
Bitte links in der Randspalte Meinung anklicken oder auch gerne einen Kommentar hinterlassen. Ich gebe halt nicht auf...
Nachtrag vom 01. Oktober 2009:
Hätte ich mal aufgegeben... - die Umfrage hatte einen Teilnehmer und das war mein "Testklick" und ich war dafür, dass man durchaus Fernreisen mit kleinen Kindern machen könne, sofern man in zivilisierte Regionen reist. Aber das hattet ihr euch sicher schon gedacht...
Verschiedentlich hört und liest man es immer wieder: "Fernreisen sind ja nun erstmal vorbei, wenn die Kleinen da sind..." Wir waren in Tokio als unser Sohn knapp ein halbes Jahr alt war und fast ein Jahr später in New York und Florida und alles hat sehr gut geklappt! Es war zwar anders als zweit, funktioniert aber bestens, wenn man sich auf den Rhythmus und die Bedürfnisses des Kindes einstellt.
Abenteuer-Urlaub würden wir deswegen auch nicht machen. Wir müssen mit unserem Zwerg werde durch die Steppen Afrikas wandern, noch auf den Himalaya kriechen, aber es gibt auch Fernreiseziele in zivilisierten Ländern, wo Kinder genauso gut und sicher versorgt werden wie bei uns.
Von daher möchte ich diesmal wissen:
Fernreisen mit Kleinkind? Ja oder Nein?
Bitte links in der Randspalte Meinung anklicken oder auch gerne einen Kommentar hinterlassen. Ich gebe halt nicht auf...
Nachtrag vom 01. Oktober 2009:
Hätte ich mal aufgegeben... - die Umfrage hatte einen Teilnehmer und das war mein "Testklick" und ich war dafür, dass man durchaus Fernreisen mit kleinen Kindern machen könne, sofern man in zivilisierte Regionen reist. Aber das hattet ihr euch sicher schon gedacht...
Dienstag, 3. Februar 2009
Umfrage (1): Gehen oder Bleiben?
Hier man ein ganz aktuelles Thema, was mich gerade beschäftigt: Ich bin mit mir uneins, was am besten ist, wenn man den Nachwuchs bei der Tagesmutter abgibt - Gehen oder Bleiben?
Unser Sohn, der zur Zeit nur zweimal in der Woche bei Tagesmutter ist, weint meistens, wenn wir dort abgeben (was aber auch damit zusammenhängen kann, dass er auf dem Hinweg meistens im Auto einschläft und erst wieder auf dem Weg ins Haus aufwacht). Ich habe mich dann meistens schnell verabschiedet, weil ich der Meinung bin, dass es wie beim Pflaster ist: Kurz zieht's, wenn man es schnell abreißt - dann ist es gut. Meine Frau meinte, dass es besser sein könnte, wenn man noch einen Augenblick länger bleibt, um dem Kind zu signalisieren, dass alles in Ordnung ist und dass man es nicht einfach zurücklässt.
Jetzt bin ich untentschlossen, weil beide Ideen nicht einer gewissen Logik entbehren. Da dachte ich, da frage ich mal, wie es die anderen sehen und starte hier mal eine erste Umfrage (links über der Navigation). Wenn es natürlich nur zwei Leser gibt (meine Frau und mich), dann werden wir vermutlich weiterhin beim "unentschieden" bleiben...
Unser Sohn, der zur Zeit nur zweimal in der Woche bei Tagesmutter ist, weint meistens, wenn wir dort abgeben (was aber auch damit zusammenhängen kann, dass er auf dem Hinweg meistens im Auto einschläft und erst wieder auf dem Weg ins Haus aufwacht). Ich habe mich dann meistens schnell verabschiedet, weil ich der Meinung bin, dass es wie beim Pflaster ist: Kurz zieht's, wenn man es schnell abreißt - dann ist es gut. Meine Frau meinte, dass es besser sein könnte, wenn man noch einen Augenblick länger bleibt, um dem Kind zu signalisieren, dass alles in Ordnung ist und dass man es nicht einfach zurücklässt.
Jetzt bin ich untentschlossen, weil beide Ideen nicht einer gewissen Logik entbehren. Da dachte ich, da frage ich mal, wie es die anderen sehen und starte hier mal eine erste Umfrage (links über der Navigation). Wenn es natürlich nur zwei Leser gibt (meine Frau und mich), dann werden wir vermutlich weiterhin beim "unentschieden" bleiben...
Abstimmungsergebnis (09. März 2009):
Daran, dass es am Ende doch unentschieden war, war ich ganz unschuldig - es muss also noch einen weiteren Leser gegeben haben:
Der Versuch ein bisschen zu bleiben, bis das Kind sich beruhigt hat, funktionierte auch nicht so gut, denn als ich den Schlüssel aus der Tasche zog, weil ich gleich zum Auto gehen wollte, musste unser Sohn, was die Stunde geschlagen hatte und beschwerte sich erneut...
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