Als man noch Single oder Paar war, gab es regelmäßig größere Mengen an Altglas. Insbesondere leere Weinflaschen schrieen danach endlich zum Altglas-Container getragen zu werden. Mit Kleinkind ändert sich alles - und häufig sind die Eltern abends zu müde um überhaupt noch ein Glas Wein in Ruhe genießen zu können oder man ist nach einem Glas schon fröhlich entspannt, weil man nichts mehr gewohnt ist.
Stattdessen sammeln sich in atemberaubender Geschwindigkeit leere Gläßchen von diversen Kindermahlzeiten. Insbesondere vom Mittagessen und dem Nachmittagsbrei. Da es sich um "Gläßchen" handelt, hat sich bei uns eingebürgert, dass wir nun bei uns im Haushalt nicht mehr vom "Altglas", sondern vom "Altgläßchen" sprechen.
Mittwoch, 31. Dezember 2008
Montag, 29. Dezember 2008
Basteln (1): Wir basteln uns einen Weihnachtsbaum
Wir haben dieses wie vergangenes Jahr mit zwei Freundinnen den Heiligabend begannen. Das Programm eher ruhig, jeder kocht einen Gang, dann wird lange gegessen und Geschenke gibt es nur für den Kleinen. Die Großen tauschen „Haus-Greuls“ (Gedöns, was man selber nicht mehr braucht). Nur bezüglich des Weihnachtsbaums haben wir noch keine so rechte Tradition.
Im vergangenen Jahr hatten wir ein kleineres Nadelgewächs, das normalerweise auf unserem Balkon in einem Topf wohnt, für den Abend reingeholt und weihnachtlich dekoriert - so richtig davon erholt hat sich der kleine Baum aber leider auch nicht mehr. So haben wir ihn in diesem Jahr verschont.
Es wäre wohl auch ganz ohne Baum gegangen, aber da hatte ich eine Idee: Wir basteln uns einen Weihnachtsbaum! Dazu habe ich eine großen Bogen grüner Pappe und farbige Alufolien im Bastelladen gekauft - Materialwert keine fünf Euro.
Die Rückmeldungen auf meinen Bastelvorschlag waren eher zurückhaltend: Basteln sei albern usw. usf… - aber als erst mal die grüne Pappe in Baumform ausgeschnitten und die Glitzerfolie ausgebreitete war, waren wir alle für gut zwei Stunden recht gut damit beschäftigt Kugeln, Kerzen, Ornamente auszuschneiden und auf den Baum zu kleben. Für den Kleinen mit seinen gut 13 Monaten war das natürlich noch nichts, aber er krabbelt interessiert zwischen den Großen rum und bestaunte das Ergebnis, als es feierlich an die Glastür zum Wohnzimmer gehängt wurde:
Im vergangenen Jahr hatten wir ein kleineres Nadelgewächs, das normalerweise auf unserem Balkon in einem Topf wohnt, für den Abend reingeholt und weihnachtlich dekoriert - so richtig davon erholt hat sich der kleine Baum aber leider auch nicht mehr. So haben wir ihn in diesem Jahr verschont.
Es wäre wohl auch ganz ohne Baum gegangen, aber da hatte ich eine Idee: Wir basteln uns einen Weihnachtsbaum! Dazu habe ich eine großen Bogen grüner Pappe und farbige Alufolien im Bastelladen gekauft - Materialwert keine fünf Euro.
Die Rückmeldungen auf meinen Bastelvorschlag waren eher zurückhaltend: Basteln sei albern usw. usf… - aber als erst mal die grüne Pappe in Baumform ausgeschnitten und die Glitzerfolie ausgebreitete war, waren wir alle für gut zwei Stunden recht gut damit beschäftigt Kugeln, Kerzen, Ornamente auszuschneiden und auf den Baum zu kleben. Für den Kleinen mit seinen gut 13 Monaten war das natürlich noch nichts, aber er krabbelt interessiert zwischen den Großen rum und bestaunte das Ergebnis, als es feierlich an die Glastür zum Wohnzimmer gehängt wurde:
Dienstag, 23. Dezember 2008
Alltag (14): Weihnachten international
Nun haben wir unser zweites Weihnachtsfest zu dritt vor uns und möchten als Familie unsere eigene Form der Feier finden. In meinem Elternhaus wurde wie in Deutschland traditionell üblich am Heiligabend bescherrt, bei meiner Frau ganz international am 25. Dezember.
Wir haben uns nun vorgenommen, dass sich künftig am Heiligabend jeder ein Geschenk aussuchen darf bzw. bekommt und die eigentliche Bescherung dann am 1. Weihnachtsfeiertag stattfinden wird. Ich denke, dass wir damit wieder mal das beste aus beiden Welten kombinieren konnten.
Papa 2.0 wünscht allen Frohe Feiertage!
Wir haben uns nun vorgenommen, dass sich künftig am Heiligabend jeder ein Geschenk aussuchen darf bzw. bekommt und die eigentliche Bescherung dann am 1. Weihnachtsfeiertag stattfinden wird. Ich denke, dass wir damit wieder mal das beste aus beiden Welten kombinieren konnten.
Papa 2.0 wünscht allen Frohe Feiertage!
Mittwoch, 17. Dezember 2008
Sinn & Zweck (6): Happy Birthday, Blog! - Ziel knapp verfehlt...
Vor einem Jahr habe ich mit diesem Blog-Experiment losgelegt und bisher ganz gut durchgehalten - daher erlaube ich mir, heute mir selber auf die Schulter zu klopfen und den nun einjährigen "vatertagen" zu gratulieren: "Happy Birthday, Blog!"
Eigentlich hatte ich mir mal vorgenommen, pro Woche durchschnittlich zwei Beiträge zu schreiben, aber mindestens einen pro Woche - geklappt hat es nun dann doch nicht: Dies ist Beitrag Nr. 51 und damit habe ich mein selbstgesetztes Ziel knapp verfehlt. Mal sehen, ob ich in genau einem Jahr mit Beitrag Nr. 104 meine Planerfüllung melden kann...
Eigentlich hatte ich mir mal vorgenommen, pro Woche durchschnittlich zwei Beiträge zu schreiben, aber mindestens einen pro Woche - geklappt hat es nun dann doch nicht: Dies ist Beitrag Nr. 51 und damit habe ich mein selbstgesetztes Ziel knapp verfehlt. Mal sehen, ob ich in genau einem Jahr mit Beitrag Nr. 104 meine Planerfüllung melden kann...
Dienstag, 16. Dezember 2008
Alltag (13): Das beste Invest für 1 Euro
Vom Baby-Schwimmen kannten wir ihn schon und auch das PEKIP-Buch empfiehlt Übungen mit ihm: der Wasserball! Im Frühjahr vor Beginn der Badesaison gab es in vielen Geschäften entsprechende Angebote. Wir haben bei KIK zugeschlagen und für einen Euro einen transparenten Wasserball mit bunten Punkten drauf gekauft.
Dies Plastikzeug stinkt nun übelst nach Plastik. Daher haben wir den Ball erst mal zum Auslüften ein paar Tage auf den Balkon gelegt. Kaum war der Ball aufgeblasen, war die Neugier geweckt und seit dem war das Plastikspielzeug die erste Wahl, wenn der Kleine gelangweilt oder übellaunig war: Der Wasserball ging immer! Wobei man aber fairerweise zugeben muss, dass nun nach dem ersten Geburtstag die Wirkung nicht mehr so derart überwältigend ist, wie zuvor.
Und das Beste: Er geht auch problemlos mit auf große oder kleine Fahrt! Die Luft ist schnell rausgelassen und auch recht schnell wieder reingepustet und das bekannte Spielzeug wird freudig wieder in die Mache genommen. Anfänglich wurde der Ball eher bestaunt, wenn er über dem Kind gedreht und geschwenkt wurde. Wobei die Transparenz sicher für spannende optische Effekte sorgt. Mit sieben oder acht Monaten können die Kleinen den Ball auch schon sehr gut mit Armen und Beinen selber jonglieren und ihn dabei auch ein bisschen drehen. Wenn er wegkullert, kann hinterher gerollt oder gerobbt werden…
Richtig klasse fürs Kind ist es, wenn der Ball nicht ganz so stramm aufgeblasen ist, so dass man ihn mit den Patschehändchen gut greifen und herumschwenken kann. Dann muss man natürlich aufpassen, dass das Kind den Ball nicht zu lange auf das Gesicht drückt - das geht dann nämlich auch "besser".
Weil wir so begeistert sind, haben wir gleich noch zwei weitere Kollegen für einen Euro gekauft - falls der erste mal schlappmachen sollte…
Dies Plastikzeug stinkt nun übelst nach Plastik. Daher haben wir den Ball erst mal zum Auslüften ein paar Tage auf den Balkon gelegt. Kaum war der Ball aufgeblasen, war die Neugier geweckt und seit dem war das Plastikspielzeug die erste Wahl, wenn der Kleine gelangweilt oder übellaunig war: Der Wasserball ging immer! Wobei man aber fairerweise zugeben muss, dass nun nach dem ersten Geburtstag die Wirkung nicht mehr so derart überwältigend ist, wie zuvor.
Und das Beste: Er geht auch problemlos mit auf große oder kleine Fahrt! Die Luft ist schnell rausgelassen und auch recht schnell wieder reingepustet und das bekannte Spielzeug wird freudig wieder in die Mache genommen. Anfänglich wurde der Ball eher bestaunt, wenn er über dem Kind gedreht und geschwenkt wurde. Wobei die Transparenz sicher für spannende optische Effekte sorgt. Mit sieben oder acht Monaten können die Kleinen den Ball auch schon sehr gut mit Armen und Beinen selber jonglieren und ihn dabei auch ein bisschen drehen. Wenn er wegkullert, kann hinterher gerollt oder gerobbt werden…
Richtig klasse fürs Kind ist es, wenn der Ball nicht ganz so stramm aufgeblasen ist, so dass man ihn mit den Patschehändchen gut greifen und herumschwenken kann. Dann muss man natürlich aufpassen, dass das Kind den Ball nicht zu lange auf das Gesicht drückt - das geht dann nämlich auch "besser".
Weil wir so begeistert sind, haben wir gleich noch zwei weitere Kollegen für einen Euro gekauft - falls der erste mal schlappmachen sollte…
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