Kinder brabbeln ja gerne alles nach, was sie aufschnappen. Wenn sie jünger sind - so wie unser Sohn - erfolgt die Reproduktion rein phonetisch: Sie geben genau das wieder, was sie meinen, verstanden zu haben. Meistens ist es putzig, manchmal hat man keine Ahnung, was sie meinen könnten.
Jetzt brachte unser Sohn aus dem Kindergarten ein Guten-Appetit-Verschen mit, dass er auch zu Hause eingeführt wissen wollte: "Piep - Piep - Piep - wir haben uns alle lieb" - bis dahin war das Sprüchlein verständlich und so weit kannten wir es auch. Dann kam eine schnell vernuschelte Passage, in der man seinen Nebenmann nicht verspeisen solle und dann: "Guten Appetit".
Das wollten wir natürlich genauer wissen - also fragen wir das Internet, denn das Intenet weiß alles. Der Spruch ging tatsächlich, wie wir ihn verstanden hatten:
Piep piep piep
wir ham uns alle lieb!
Jeder esse, was er kann
nur nicht seinen Nebenmann!
Das war ja noch einfach. Aber fleißige Menschen haben bei Wer-weiß-was ihr Wissen zusammengetragen, auf das man sich jeden Tag des Jahres in einer Variation des Gepiepes einen guten Appetit wünschen kann. Hier ein paar von meinen Favoriten.
Interessante Variante:
Widde, widde, witt.
Einen guten Appetit.
Jeder esse was er kann,
eins, zwei drei, ran!!
Oder ein bisschen andächtiger:
Für Spaghetti lang und schlanksag
ich meinem Schöpfer dank.
Hier findet ihr die vollständige Sammlung - Guten Appetit!
Donnerstag, 30. September 2010
Montag, 27. September 2010
Alltag (36): Sind so kleine Füße...
Dass Kinderfüße wachsen, ist bekannt. Dass gute Kinderschuhe recht teuer sind, leider auch. Nun hatten wir gehofft, dass die aktuelle Größe 24 noch reichen möge, bis der Kauf von Winterstiefeln in ein paar Wochen ansteht. Ist natürlich nicht so und der Zehen sind schon fast am Ende der Einlegesohle - was bekanntlich die Beste Art der Kontrolle ist, falls man sich beim Herumdrücken an der Schuhspitze nicht ganz sicher sein sollte.
Nun muss also doch noch ein weiteres Paar Halbschuhe in der nächsten Größe ran. Und schon begannen unsere Probleme: Zum einen ist im Herbst die Auswahl von Halbschuhen nicht mehr ganz so groß, zum anderen sind die Füße unsere Sohne zwar länger, aber nicht unbedingt breiter geworden, sodass sich Schuhe in der Weite "S" anbieten würden.
Aber die gibt es nicht bzw. nur ganz selten und das eher für Mädchen. Im Laden wurden nicht fündig und in Online-Shops auch noch nicht so richtig. Es lassen sich zwar hier und da Spuren von Jungen-Schuhen finden, die wohl auch in "S" hergestellt wurde, aber entweder sind lieferbar oder in der gewünschten Größe vergriffen.
Wenn demnächst ein kleiner Junge barfuß durch Düsseldorf laufen sollte, könnte es unserer sein. Ihn erkennen Sie daran, dass er ein T-Shirt mit dem Aufdruck "Danke, Schuh-Industrie" trägt.
Nun muss also doch noch ein weiteres Paar Halbschuhe in der nächsten Größe ran. Und schon begannen unsere Probleme: Zum einen ist im Herbst die Auswahl von Halbschuhen nicht mehr ganz so groß, zum anderen sind die Füße unsere Sohne zwar länger, aber nicht unbedingt breiter geworden, sodass sich Schuhe in der Weite "S" anbieten würden.
Aber die gibt es nicht bzw. nur ganz selten und das eher für Mädchen. Im Laden wurden nicht fündig und in Online-Shops auch noch nicht so richtig. Es lassen sich zwar hier und da Spuren von Jungen-Schuhen finden, die wohl auch in "S" hergestellt wurde, aber entweder sind lieferbar oder in der gewünschten Größe vergriffen.
Wenn demnächst ein kleiner Junge barfuß durch Düsseldorf laufen sollte, könnte es unserer sein. Ihn erkennen Sie daran, dass er ein T-Shirt mit dem Aufdruck "Danke, Schuh-Industrie" trägt.
Freitag, 24. September 2010
Blog-Papas (4): Life of Mattes
Es kann ja Wunder wirken, wenn man nicht nur einen Kommentar bekommt, sondern gleich auch noch lobend erwähnt wird. So geschehen im Beitrag auf Mattes-Blog von Ende August. Dort habe ich auch gleich diesen Beitrag begonnen und nun ist schon wieder ein Monat vorbei. Haben wir schon das Alter erreicht, wo die Zeit zu fliegen beginnt?
Jedenfalls wollte ich eigentlich kurz das Blog-Projekt von Mattes vorstellen. Man braucht nicht viel zu lesen und zu schauen, um zu erkennen, dass er begeisterter Papa des kleinen Timo ist. Das Layout wurde erst vor kurzen umgestellt und mir bereitet das Lesen auf dem dunklen Untergrund ein bisschen Problem - schon wieder das Thema "Alter"? Ausdrucken kann man die Beiträge deswegen auch nicht und die Hervorhebung von Links lässt sich auch nicht so gut erkennen.
Dafür hat es aber ganz viele, sehr putzige Bilder und Videos - und Timo wird es freuen, so begeisterte und engagierte Eltern zu haben.
Link zum Blog
Jedenfalls wollte ich eigentlich kurz das Blog-Projekt von Mattes vorstellen. Man braucht nicht viel zu lesen und zu schauen, um zu erkennen, dass er begeisterter Papa des kleinen Timo ist. Das Layout wurde erst vor kurzen umgestellt und mir bereitet das Lesen auf dem dunklen Untergrund ein bisschen Problem - schon wieder das Thema "Alter"? Ausdrucken kann man die Beiträge deswegen auch nicht und die Hervorhebung von Links lässt sich auch nicht so gut erkennen.
Dafür hat es aber ganz viele, sehr putzige Bilder und Videos - und Timo wird es freuen, so begeisterte und engagierte Eltern zu haben.
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Samstag, 28. August 2010
Sinn und Zweck (9): Außerplanmäßiger Halt
Nach knapp zwei Monaten außerplanmäßiger Sendepause, soll es auch mal wieder ein Lebenszeichen geben. Die Fußball-WM und das A40-Event im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas sind vorbei, einen richtigen Sommer-Urlaub gab es irgendwie nicht und große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Der kleine Mann hat seinen ersten Kindergarten-Tag vor sich! Es wird also weiterhin viel zu berichten geben, aber irgendwie fehlten in den vergangenen Wochen Lust, Muße und Zeit... - aber was soll an den kommenden langen Herbst- und Winterabenden besseres machen, als ungelesen vor sich hin zu blogggen?
Samstag, 3. Juli 2010
Papier ist geduldig (7): Grenzgänger
Es ist schon schlecht, wenn man sich nicht mehr an konkrete Stellen des Buches, was man besprechen wollte, erinnern kann. Es war aber irgendwie gut - so viel weiß ich noch und das ist ja auch schon mal was.Ich habe ohnehin ja das Gefühl, dass man diese Erziehungsratgeber liest, um sich zu vergewissern, dass man intuitiv eigentlich doch nicht so viel falsch macht. So zielen dann auch die Kernaussagen Jan-Uwe Rogges in seinem "Das Neue Kinder brauchen Grenzen"-Buch darauf ab, Ruhe zu bewahren und weiterzuatmen. Eltern sollen die Grenzen ihrer Erziehungsmöglichkeiten ("Ermutigung zur pädagogischen Unvollkommenheit") und bei ihren Kindern die Grenzen der Erziehbarkeit akzeptieren.
Hilfreich sind die Verweise auf Auszeiten (s. 77ff), bevor Dinge eskalieren: Einfach sich oder die Kinder aus der Situation rausnehmen - es funktioniert. Den Tipp, Trödel-Kindern mit einer Sanduhr Zeiteinheiten verständlicher zu machen, fand ich auch sehr gut. Eine Sanduhr habe ich noch gefunden, aber so richtig probiert haben wir es dann doch nicht.
Vielen Hinweise beziehen sich aufs Taschengeld, das Handy oder Fernsehen. Das sind Themen, die noch kommen - vielleicht habe ich deswegen in diesen Kapiteln nur kursorisch gelesen. Aber ich werde sicher noch mal nachblättern, wenn es akut wird.
Idee

Umsetzung

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